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Machen Sie sich eine Vorstellung über die sozialen und gesellschaftlichen Umbrüche, die dieses neue Medium verursacht?!
Seriöse Untersuchungen vergleichen die zu erwartenden Veränderungen mit der industriellen Revolution Anfang dieses Jahrhunderts: "Diese Revolution schafft ein neues Wirtschaftssystem und stellt
Unternehmen, staatliche Institutionen und Einzelpersonen vor bedeutende Herausforderungen. Es ist vielleicht eine der wichtigsten Veränderungen, mit denen sich Europäer heute auseinandersetzen müssen.
Die meßbaren Auswirkungen der Netzwerkrevolution sind in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich beträchtlich, während ihre Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft als Prozentwert des
Bruttosozialproduktes und in bezug auf die Zahl der geschaffenen oder vernichteten Arbeitsplätze noch relativ gering erscheinen.
Allerdings werden in diesem Zeitraum von fünf Jahren einige Industriebereiche (z. B. Verlage, Finanzdienstleister, Fahrzeugeinzelhandel) grundlegend verändert. Die langfristige Existenzfähigkeit vieler
Firmen und sogar die Konkurrenzfähigkeit von Staaten werden möglicherweise durch die Strategien bestimmt, die sie verfolgen. Nach unserer Schätzung werden am Ende des Zeitraums von fünf Jahren mehr als
80 Millionen Europäer regelmäßig Netzwerke benutzen, und Jahresumsätze im Wert von 500 Milliarden Euro werden direkt oder indirekt durch die Verwendung dieser Netzwerke (Abbildung 1.1) bedingt sein. Mehr
als 100.000 Arbeitsplätze, die direkt mit dem Netzsektor in Verbindung stehen, können gegenwärtig in Europa nicht besetzt werden. Weitere 500.000 werden schätzungsweise bis 2002 geschaffen. Viele
Arbeitsplätze werden auch verloren gehen."(CONDRINET-Studie der Gemini Consulting).
Bereits 1997 verkaufte der Computer-Reseller Dell Rechner im Wert von angeblich 1 Million Doller täglich über das Internet. INTEL, seit Juli 1998 mit eigenem Verkaufsangebot im Netz, gibt(mit?)monatliche(n) Umsätze von 1 Milliarde Dollar an.
(ots) - Etwa jeder dritte Deutsche surft regelmäßig im Internet. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Online-Brokers AVANZA. Danach nutzen 29 Prozent der Befragten das Internet. Weitere 9,5 Prozent
wollen demnächst online gehen. Rund zwei Drittel (60,8 Prozent) stehen dem Internet kritisch gegenüber.
Das World Wide Web wird besonders gern von den Westdeutschen angesteuert: 30,9 Prozent nutzen das Internet aus privaten oder beruflichen Gründen. In den neuen Bundesländern sind 22 Prozent im Netz
unterwegs. Mann und Maus gehören offensichtlich zusammen: Während rund 36 Prozent der befragten Männer einen Internet-Anschluss besitzen, sind es bei den Frauen nur knapp 23 Prozent.
Am häufigsten klicken sich die Jüngeren ins Netz ein. Etwa jeder zweite (49,4 Prozent) der 14- bis 29-jährigen surft, chattet oder mailt. Die Dreißiger sind mit rund 40 Prozent dabei und bei den
Vierzigern gehen knapp 35 Prozent im Internet spazieren. Bei den Fünfzigern besitzt jeder fünfte (23,1 Prozent) einen Online-Zugang.
Je höher Bildung und Einkommen, desto beliebter ist das Internet. Wer sein Abitur gemacht oder studiert hat, ist überdurchschnittlich "drin": 57,6 Prozent nutzen das Netz über einen Provider
oder einen Online-Dienst. Jeweils rund ein Drittel der Netzbesucher verfügt über einen mittleren Bildungsabschluss (32,3 Prozent) bzw. über einen Volksschulabschluss (28,4 Prozent). Und wer im Monat mehr
als 5.000 Mark netto mit nach Hause bringt, tummelt sich am häufigsten auf der Datenautobahn: Fast jeder zweite (49,6 Prozent) geht online.
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